Neue vom Ex (6)
Erst Teil 6? Kommt mir komisch vor, als würden da einige fehlen. Nun gut.
Nachdem wir (Ex und ich) ja in den letzten Tagen recht uneins waren, was das übernächtigen bei ihm wärend er arbeitet, angeht, habe ich ihm die Sache versucht zu erklären. Dummerweise am Telefon. Er hat mich nicht verstanden (wollen?). Ist dann sehr knapp geworden und hat aufgelegt. Ich hätte es gern klären wollen, aber nochmal anrufen kam mir doof vor. Dachte, es klappt vielleicht persönlich besser.
Er nimmt es irgentwie persönlich. Meinte, ich müsste mich ja doch dran gewöhnen.
Und sicher, er hat Recht, es wäre ungemein praktisch für mich, wenn Zwerg dort ab und zu übernachtet. Hey, mal wieder ausschlafen, das wär schon was. Aber ich mag ihn nun einmal nicht in der Obhut einer Frau lassen, die ja schon einmal "angemerkt" hatte, "ich solle aufpassen, daß ich ihn heil wiederbekomme". Solange ich da auch nur den geringsten Zweifel habe, sollte ich es nicht tun. Und er versteht es einfach nicht, oder will es nicht verstehen.
Ich war ja beim Jugendamt und habe da mit jemanden gesprochen. Der kennt mich und die Situation jetzt recht gut, da wir uns schon ewig kennen, aber wenig Kontakt noch haben. Eigendlich gar keinen mehr, außer Jugendamt. Für mich war das Gespräch sehr wichtig und hat mich auch darin bestärkt, es "richtig" zu machen. Er hat auch angeboten, Ex könne zum Gespräch zu ihm kommen, damit er versucht, es ihm zu erklären, aber das würde er wohl eh nie tun.
Wie auch immer, ich wollte von das Tussi berichten. Heute, so dachte ich, bot sich eine Chance, Ex das ganze persönlich zu erklären. Aber als ich kam, war Tussi dabei. Aber, nachdem sie den ersten Schock überwunden hatte, mich zu sehen, begrüßte sie mich lächelnd (!) und bot mir an, sich an ihren Tisch zu setzten!!! Das allerdings machte mich recht perplex, doch dann dachte ich mir, warum nicht, vielleicht können wir es ja aus der Welt schaffen. Als nächstes fragte sie mich, wie es mir gehen würde. Wir hielten etwas vorsichtigen Smalltalk, wobei sie ehrlich gesagt, wesentlich freundlicher wirkte als ich. Ich war leider sehr kurz angebunden, weil ich mich immer fragte, was zum Teufel das nun eigentlich soll und woher dieser Sinneswandel stammte. Und ob ich dem trauen kann. Und sie wirkte echt...nett...unglaublich! Ich hingegen plump, einsilbig und kalt, wie so oft, wenn ich unsicher bin.
Dann sagte sie noch zuckersüß, ich könne Zwerg am Samstag ruhig zu ihnen bringen, sie würde dann gern auf ihn aufpassen. Und da saß ich nun - schön in die Ecke manövriert. Da ist sie so liebenswürdig und nett und ich soll nein sagen? War schon am überlegen, ob ich mich nicht vielleicht nicht doch getäuscht haben konnte. Fast ein schlechtes Gewissen, weil ich ihr nach diesem Ding nicht den Hauch einer Chance gelassen habe. Fast versucht zu sagen, Na gut, dann probieren wir es mal aus. Fast, aber nur fast.
Denn dann dachte ich mir, warum räumen wir die Sachen nicht erst einmal aus dem Weg, wo wir doch schon so "friedlich" an einem Tisch nebeneinandersitzen? Reden wir einfach noch mal über die Abende, die ja nun auch schon fast ein halbes Jahr zurückliegen. Ja, ich bin da ein wenig pedantisch, ich muss gern alles geklärt haben. Und schließlich ging es immer noch um Zwerg.
Es war eine komische Atmosphäre, sie so zuckersüß( zu süß, um wahr zu sein?), ich gespannt wie ein Flitzebogen und seltsam nervös.
Also fing ich an:"Ích möchte das im Moment noch nicht, du weißt, wegen diesem Ding in dem Laden damals."
"Welchem Ding?" Und in dem Moment stand es für einen winzigen Moment in Ihren Augen. Hass und Wut.
"Als Du mir gesagt hast, ich sollte auf Zerg aufpassen" da geb ich ja nicht nach, endlich wusste ich wieder, woran ich war.
Kurzer Blick zu Ex, dann:"´"Der Nacht, wie du so besoffen warst! Das hab ich nicht gesagt."
"Nein,"sagte ich,"an dem tag war ich völlig nüchtern, im Gegensatz zu Dir!"
Sie nuschelte irgentwas tschechisches, meine Schwester guckte mich nur achselzuckend an, sie war mitten wärend des Gesprächs gekommen.
Danach war das Thema vom Tisch, das Tussi machte liebreizend weiter Konversation, was ich dann auch ebenso bittersweet mitmachte. Die Fronten waren klar. Ich hatte mich richtig entschieden. Und bis auf Ex, der das bestimmt so nicht mitbekommen hat, weiß nun wieder einjeder, woran er ist.
Schade, zwischendurch flammte einmal kurz die Hoffnung auf ein normales, unverkrampftes Verhältnis auf.
Nachdem wir (Ex und ich) ja in den letzten Tagen recht uneins waren, was das übernächtigen bei ihm wärend er arbeitet, angeht, habe ich ihm die Sache versucht zu erklären. Dummerweise am Telefon. Er hat mich nicht verstanden (wollen?). Ist dann sehr knapp geworden und hat aufgelegt. Ich hätte es gern klären wollen, aber nochmal anrufen kam mir doof vor. Dachte, es klappt vielleicht persönlich besser.
Er nimmt es irgentwie persönlich. Meinte, ich müsste mich ja doch dran gewöhnen.
Und sicher, er hat Recht, es wäre ungemein praktisch für mich, wenn Zwerg dort ab und zu übernachtet. Hey, mal wieder ausschlafen, das wär schon was. Aber ich mag ihn nun einmal nicht in der Obhut einer Frau lassen, die ja schon einmal "angemerkt" hatte, "ich solle aufpassen, daß ich ihn heil wiederbekomme". Solange ich da auch nur den geringsten Zweifel habe, sollte ich es nicht tun. Und er versteht es einfach nicht, oder will es nicht verstehen.
Ich war ja beim Jugendamt und habe da mit jemanden gesprochen. Der kennt mich und die Situation jetzt recht gut, da wir uns schon ewig kennen, aber wenig Kontakt noch haben. Eigendlich gar keinen mehr, außer Jugendamt. Für mich war das Gespräch sehr wichtig und hat mich auch darin bestärkt, es "richtig" zu machen. Er hat auch angeboten, Ex könne zum Gespräch zu ihm kommen, damit er versucht, es ihm zu erklären, aber das würde er wohl eh nie tun.
Wie auch immer, ich wollte von das Tussi berichten. Heute, so dachte ich, bot sich eine Chance, Ex das ganze persönlich zu erklären. Aber als ich kam, war Tussi dabei. Aber, nachdem sie den ersten Schock überwunden hatte, mich zu sehen, begrüßte sie mich lächelnd (!) und bot mir an, sich an ihren Tisch zu setzten!!! Das allerdings machte mich recht perplex, doch dann dachte ich mir, warum nicht, vielleicht können wir es ja aus der Welt schaffen. Als nächstes fragte sie mich, wie es mir gehen würde. Wir hielten etwas vorsichtigen Smalltalk, wobei sie ehrlich gesagt, wesentlich freundlicher wirkte als ich. Ich war leider sehr kurz angebunden, weil ich mich immer fragte, was zum Teufel das nun eigentlich soll und woher dieser Sinneswandel stammte. Und ob ich dem trauen kann. Und sie wirkte echt...nett...unglaublich! Ich hingegen plump, einsilbig und kalt, wie so oft, wenn ich unsicher bin.
Dann sagte sie noch zuckersüß, ich könne Zwerg am Samstag ruhig zu ihnen bringen, sie würde dann gern auf ihn aufpassen. Und da saß ich nun - schön in die Ecke manövriert. Da ist sie so liebenswürdig und nett und ich soll nein sagen? War schon am überlegen, ob ich mich nicht vielleicht nicht doch getäuscht haben konnte. Fast ein schlechtes Gewissen, weil ich ihr nach diesem Ding nicht den Hauch einer Chance gelassen habe. Fast versucht zu sagen, Na gut, dann probieren wir es mal aus. Fast, aber nur fast.
Denn dann dachte ich mir, warum räumen wir die Sachen nicht erst einmal aus dem Weg, wo wir doch schon so "friedlich" an einem Tisch nebeneinandersitzen? Reden wir einfach noch mal über die Abende, die ja nun auch schon fast ein halbes Jahr zurückliegen. Ja, ich bin da ein wenig pedantisch, ich muss gern alles geklärt haben. Und schließlich ging es immer noch um Zwerg.
Es war eine komische Atmosphäre, sie so zuckersüß( zu süß, um wahr zu sein?), ich gespannt wie ein Flitzebogen und seltsam nervös.
Also fing ich an:"Ích möchte das im Moment noch nicht, du weißt, wegen diesem Ding in dem Laden damals."
"Welchem Ding?" Und in dem Moment stand es für einen winzigen Moment in Ihren Augen. Hass und Wut.
"Als Du mir gesagt hast, ich sollte auf Zerg aufpassen" da geb ich ja nicht nach, endlich wusste ich wieder, woran ich war.
Kurzer Blick zu Ex, dann:"´"Der Nacht, wie du so besoffen warst! Das hab ich nicht gesagt."
"Nein,"sagte ich,"an dem tag war ich völlig nüchtern, im Gegensatz zu Dir!"
Sie nuschelte irgentwas tschechisches, meine Schwester guckte mich nur achselzuckend an, sie war mitten wärend des Gesprächs gekommen.
Danach war das Thema vom Tisch, das Tussi machte liebreizend weiter Konversation, was ich dann auch ebenso bittersweet mitmachte. Die Fronten waren klar. Ich hatte mich richtig entschieden. Und bis auf Ex, der das bestimmt so nicht mitbekommen hat, weiß nun wieder einjeder, woran er ist.
Schade, zwischendurch flammte einmal kurz die Hoffnung auf ein normales, unverkrampftes Verhältnis auf.
Paulaline - 21. Okt, 22:08
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