Dummheit tut weh!
Der Tag begann so friedlich. Nach dem Ausschlafen liefen der Zwerg und ich zur Schwester, wo wir gemütlich mit der ganzen Familie frühstückten. Man kann es sich ja auch mal gutgehen lassen an Feiertagen.
Wieder zuhause war der Zwerg schon wieder müde (ist ja auch krank) und so beschloß ich, mit ihm schlafen zu gehen. Vorher wollte ich "nur noch schnell" die Wäsche raushängen, weil ich des Zwergens Bettwäsche waschen musste. Super Hausfrau, die ich bin. *g* Der Zwerg wollte noch schnell spielen gehen, was ich ihm erlaubte, da der Spielplatz gleich um die Ecke ist und er auf Pfiff (meistens) zurückkommt.
Ich muss vielleicht dazu sagen, daß ich meinen Garten eigentlich nur durch mein Schlafzimmerfenster betrete. Dazu setze ich mich auf den Rand, stütze mich mit den Armen ab und lasse mich so langsam runter. Tausendmal getan. Rein & raus.
Gestern rutschte leider meine Hand ab. Kennt ihr das? Wenn etwas passiert und man direkt weiß:"Das geht in die Hose?" So wars dann auch. Unten kam ich schief auch und es tat ein leichtes "krrrch". Eigentlich zwei Mal, aber daran wollte ich noch nicht denken.
Ich lag schön wie ein Käfer auf dem Rücken und hielt meinen Fuß fest. Es tat anfangs sauweh, wurde allerdings besser. Ich wusste, vom Gefühl her, daß aufstehen nicht drin ist. SChalt mich aber gleichzeitig einen Feigling, weil ich es nicht mal versuchte. Hilfe holen? Wie ???
Das Handy drinnen. Durchs Fenster? Keine Chance. Aussenrum? Auch nicht! Um HIlfe rufen?Wie peinlich! Selbst wenn es eine von den Omis hört, wäre ich nicht zu sehen gewesen.
Also war meine einzige Rettung der Zwerg. Ich pfiff - undgefühlte Stunden kurze Zeit später hörte ich den Zwerg in der Wohnung, der mir dann auch direkt das Handy aus dem Fenster warf, so daß ich meine Familie informieren konnte. Praktischerweise hatte meine MUtter eh grad mein Auto (ich hatte das meiner SChwester), so konnten sie recht schnell herkommen. Den Teil, wie ich versuche, in mein Auto zu kommen, erspare ich und mache direkt in der Klinik weiter. Netterweise hatte meine Schwester direkt ein Coolpack parat.
Ach so. Es ist nicht mal dick geworden und es war mir schon etwas unangenehm, weil ich immer Angst hatte, mich dort total zu blamiereren, weil ich nur umgeknickt bin. Aber es fühlte sich eben nach mehr an, auch wenn ich noch hoffte.

Nachschier endlosem einer kurzen Wartezeit in der NOtaufnahme, wo ich von der lieben Familie kräftig verarscht unterhalten wurde, kam endlich ein junger, extrem gutaussehender fähiger Arzt, der den Knöchel ansieht, mich einmal drehen lässt, bis auch ich die Schwellung sehe, und nur sagt:"Oha. Das ist nicht gut! Das ist scheiße, das gehen wir direkt röntgen." Ich meinte, daß man das auch hätte netter sagen können, aber er lachte und sagte, daß daran nichts nettes mehr sei.
Schönen Dank auch!
Der Röntgenarzt war ähnlich charmant. Als ich die Bilder sah, fand ich sie eigentlich ganz ok. Also gesehen habe ich nichts, bis mein Schwesterchen auf einen Spalt zeigte und wieder das Wort des Tages sagte:"Oha!" Ich dachte, der gehörte da hin....
Ich wurde auch direkt in den Gipsraum geschoben, wo noch etliche "Oha´s" folgten. Direkt über dem von uns gesehenen Bruch ist nämlich noch einer und auf dem anderen Bild war auch noch etwas zu sehen, an der anderen Seite. Naja, scheint wohl ein "schöner" nicht ganz so einfacher Bruch zu sein, den sich auch einige weißbekittelte interessiert ansahen. Schön, der Medizin beim Livestudium behilflich sein zu können...
Ich bekam einearschschwere traumhaft pinke Gipsschiene verpasst und durfte das Krankenhaus ohne Hose verlassen. Ohne die Bilder, die wollten sie sich noch genauer ansehen, ob das evtl operiert werden muss. Aber das werde ich wohl auch erst nachher erfahren.


Wieder zuhause war der Zwerg schon wieder müde (ist ja auch krank) und so beschloß ich, mit ihm schlafen zu gehen. Vorher wollte ich "nur noch schnell" die Wäsche raushängen, weil ich des Zwergens Bettwäsche waschen musste. Super Hausfrau, die ich bin. *g* Der Zwerg wollte noch schnell spielen gehen, was ich ihm erlaubte, da der Spielplatz gleich um die Ecke ist und er auf Pfiff (meistens) zurückkommt.
Ich muss vielleicht dazu sagen, daß ich meinen Garten eigentlich nur durch mein Schlafzimmerfenster betrete. Dazu setze ich mich auf den Rand, stütze mich mit den Armen ab und lasse mich so langsam runter. Tausendmal getan. Rein & raus.
Gestern rutschte leider meine Hand ab. Kennt ihr das? Wenn etwas passiert und man direkt weiß:"Das geht in die Hose?" So wars dann auch. Unten kam ich schief auch und es tat ein leichtes "krrrch". Eigentlich zwei Mal, aber daran wollte ich noch nicht denken.
Ich lag schön wie ein Käfer auf dem Rücken und hielt meinen Fuß fest. Es tat anfangs sauweh, wurde allerdings besser. Ich wusste, vom Gefühl her, daß aufstehen nicht drin ist. SChalt mich aber gleichzeitig einen Feigling, weil ich es nicht mal versuchte. Hilfe holen? Wie ???
Das Handy drinnen. Durchs Fenster? Keine Chance. Aussenrum? Auch nicht! Um HIlfe rufen?
Also war meine einzige Rettung der Zwerg. Ich pfiff - und
Ach so. Es ist nicht mal dick geworden und es war mir schon etwas unangenehm, weil ich immer Angst hatte, mich dort total zu blamiereren, weil ich nur umgeknickt bin. Aber es fühlte sich eben nach mehr an, auch wenn ich noch hoffte.

Nach
Schönen Dank auch!
Der Röntgenarzt war ähnlich charmant. Als ich die Bilder sah, fand ich sie eigentlich ganz ok. Also gesehen habe ich nichts, bis mein Schwesterchen auf einen Spalt zeigte und wieder das Wort des Tages sagte:"Oha!" Ich dachte, der gehörte da hin....
Ich wurde auch direkt in den Gipsraum geschoben, wo noch etliche "Oha´s" folgten. Direkt über dem von uns gesehenen Bruch ist nämlich noch einer und auf dem anderen Bild war auch noch etwas zu sehen, an der anderen Seite. Naja, scheint wohl ein "schöner" nicht ganz so einfacher Bruch zu sein, den sich auch einige weißbekittelte interessiert ansahen. Schön, der Medizin beim Livestudium behilflich sein zu können...
Ich bekam eine


Paulaline - 29. Mai, 08:43
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