Habe einen winzigen Nebenjob angeboten bekommen für den Sommer. Nur für 2 Std jeden Tag und auch nur für zwei Monate. Aber immerhin, ich kann die Kleine mitnehmen und es ist wenigstens etwas Geld nebenbei. (Ich hoffe nur, daß mir das nicht direkt wieder abgezogen werden wird.)
Werde mich, wenn sie da ist, schon mal über Pfingsten etwas einarbeiten und dann sehen wir auch, ob das klappt. Fest zusagen wollte/konnte ich noch nicht, muss ja erst mal sehen, was die Kleine für eine ist.... ;-)
Paulaline - 25. Mrz, 11:45
Am nächsten Abend hatte ich dann die Chance, das Gespräch zu führen. Ich habe ihm das direkt erzählt, nachdem er mich noch darauf ansprach, daß er eine Freundin von mir getroffen hätte. Und da platzte mir dann leicht der Kragen.
So, erst einmal zur Aufklärung. Die eine Blondine waren eigentlich zwei verschiedene. Beide denen zugehörige Männer saßen mit am Tisch, da es Freunde von ihm sind. Die erste, wo meine Freundin (die, die sich ihm noch vorstellte) gesehen hatte, wie er sie am Hals küsste in seinen Arm haltend, kenne ich. Und das küssen war Riechen wegen des neuen Parfümes, was ihr Freund wohl nicht mal bemerkt hatte, meinem aber direkt aufgefallen sei. Da ich sie, wie gesagt, schon kennengelernt habe, weiß ich, dass die ein recht lockeres Verhältnis haben, so das das gut passen wird.
Im Laufe des Gespräches stellte es sich dann heraus, daß da noch die andere war. Mit der hatte er anscheinend früher mal etwas. Muss aber recht lange her sein, da sie jetzt schon ein paar Jahre verheiratet ist mit einem Freund von ihm. Er hatte sie wohl recht lange nicht mehr gesehen und sagte, daß er sie zur Begrüßung wohl recht lange im Arm hatte und gesprochen mit ihr. Er glaubte,. daß er sie auf die Wange geküsst hätte - nicht auf den Mund - sagte aber auch, daß es anders gewesen sein könnte, wobei er sich nicht so die Gedanke gemacht hätte, zumal ihr Mann ja dabei war. Danach hatte er sie auch noch massiert am Nacken, was er aber auch ständig und überall bei jedem tut. Das kenne ich auch schon. Er sagte aber auch selber, daß man das leicht hätte anders deuten können und das er das in der selben Situation wohl auch getan hätte!
Er fand es toll, daß meine Freunde mich direkt informiert hatten, war zwar etwas verwundert und meinte, ich hätte ihn direkt anrufen sollen.
Wir sprachen dann noch mal über die Gesamtsituation, wo ich ihm auch recht deutlich zu verstehen gab, daß ich mich - abgesehen von den Vorfällen - in letzter zeit nicht wirklich sicher bin, was das mit "uns" gerade sei. Er sagte, daß es ihm ähnlich ginge.
Ich redete mir den ganzen Mist mal ab. Daß ich mich sehr allein gelassen fühle, daß es mich ärgert, daß ich auch alles allein durchstehen muss, er sich bis jetzt nicht wirklich um irgendetwas für das Kind gekümmert hat, daß er seit 4 Monaten nicht einmal mehr bei mir übernachtet hat und wir bis auf ein paar Minuten alle paar Tage eigentlich nichts gemeinsam hätten usw.
Er meinte, daß er im Moment auch völlig verunsichert sei, wie es weiterginge. Mit dem Kind im Allgemeinen, was da auf ihn zukommt. Daß er nicht mehr bei mir übernachtet war zum großen Teil, daß er eben viel arbeitet und mir nicht auch noch Nachts auf die nerven gehen wollte, weil ich ja meine Ruhe bräuchte in der Situation mit dem Kind. Obwohl da eine nacht später im betrunkenen Zustand, die wahrscheinlich ehrlichere Antwort drauf kam, als er sagte, es sei nicht, daß er mich nicht berühren wollte, nur er hätte das Gefühl, indirekt mit seiner Tochter zu schlafen und weil er mir das nicht erklären konnte, ist er einfach gar nicht mehr geblieben. Ich denke, das trifft es eher.
Fehlende Kommunikation scheint eh das Hauptproblem zu sein. Nur habe ich auch keine Ahnung, wie ich ihn zum Reden bringen sollte, kann ihn doch nicht jedesmal dafür abfüllen?
Es ist sehr merkwürdig alles für mich, wenn ich bedenke, daß wir in ein paar Wochen spätestens Eltern sein werden... ;-(
Paulaline - 25. Mrz, 11:14