Erlebniswochenende Teil 2
Oder: Vom ausgelassenenen Mittelteil bis zur Flucht
Ich will es nur grob umreissen. Die Details werde ich mir und euch ersparen.
Die Stunde Autofahrt, in der das nomalerweise tolle Gespräch fast vollständig verstummte. Das chinesische Essen, (welches meine Wahl war, da der Gyrosimbiss nebenan noch weniger vertrauenswürdig aussah) dass wir in mitgekaufter Plastikverpackung vor dem laufenden Fernseher aßen.
Genauso wie das im ca 2 Minutentakt auftretende Nasehochziehen. Wobei die lustike Annekdote erzählt werden könnte, wie ich demonstrativ auf der Toilette, die vom Sofa aus gut zu sehen war, meine Nase putze und auf die Frage, ob ich ihm die Rolle mitbringen solle, nur ein lapidares "Wozu???" kam....
Seine ungeteilte Aufmerksamkeit für die Gangs of New York, die mir allerdings zunehmend gelegener kam.
Sein Erstaunen, als ich Morgens um vier (mittlerweile waren wir bei Autoshows angelangt) mitteilte, dass ich jetzt gernauf die Luftmatratze ins Bett gehen würde, weil mir tatsächlich so kalt war, dass ich mir Sorgen um Frostbeulen an meinen Füßen machte.
Mein Erstaunen, als er daraufhin erbost die Wohnung verließ, um auf seiner Baustelle arbeiten zu gehen.
Die Überlegungen, sofort und heimlich zu gehen und in sicherlicher Ermangelung einer nächtlichen Buslinie in diesem Vorort einer der umliegenden Großstädte zur Autobahn zu laufen und die 80 km nach Köln zu trampen genauso wie den Entschluß die Abreise sicherheitshalber auf den nächsten Morgen zu verlegen.
Die Fragen dreieinhalb Stunden später, was denn nun genau passiert sei, daß ich ihn nicht anziehend fände, wobei ich hier die auch noch ständigen Beschimpfungen dem Fernseher und dem Befluchen der Welt im Allgemeinen dieser Nacht erwähnt hatte, die nicht Unwesentlich zu meiner Meinungsfindung beigetragen hatten, erwähnt hatte.
Zu seiner Verteidgung muss gesagt werden, daß er äußerst gefasst blieb und sich nur gelegentlich zu Provokationen hinreissen ließ, die ich dann gekonnt überhörte.
Das er mich fragte, ob wir erst noch Frühstücken gehen wollen, oder ich lieber direkt flüchten wolle, wóbei ich mich klar zur Flucht bekannte.
Das er mir anbot, seine Hausschlüssel erst einmal zu behalten.
Das er es sich nicht nehmen ließ, mich zu lieben Bekannten nach Köln zurückzufahren, wo meine Freundich mich auf deren Party Abends eingeladen hatte. Mir wäre allerdings ein Busbahnhof ausreichend gewesen, aber er wollte die Autofahrt anscheinend resümierend gestalten. Da ich mich dazu als äußerst unwilliger Gesprächspartner erwies, verlief die rstliche Fahrt abgesehen von seiner Nase und den Beschimpfungen des Radios relativ geräuschlos.
Selten war ich glücklicher, ein mir unbekanntes Haus zu sehen. Noch nie war ich 7 Stunden zu früh auf eine Party gekommen, zu der ich zwar sehr erwünscht, jedoch nicht ausdrücklich eingeladen worden war, was allerdings an den 700 km lag, die den sehr lieben Bekannten und mich voneinander trennen, dem ich überglücklich um den Hals fiel mit den Worten:"Endlich! Ein normaler Mensch!"
Ich will es nur grob umreissen. Die Details werde ich mir und euch ersparen.
Die Stunde Autofahrt, in der das nomalerweise tolle Gespräch fast vollständig verstummte. Das chinesische Essen, (welches meine Wahl war, da der Gyrosimbiss nebenan noch weniger vertrauenswürdig aussah) dass wir in mitgekaufter Plastikverpackung vor dem laufenden Fernseher aßen.
Genauso wie das im ca 2 Minutentakt auftretende Nasehochziehen. Wobei die lustike Annekdote erzählt werden könnte, wie ich demonstrativ auf der Toilette, die vom Sofa aus gut zu sehen war, meine Nase putze und auf die Frage, ob ich ihm die Rolle mitbringen solle, nur ein lapidares "Wozu???" kam....
Seine ungeteilte Aufmerksamkeit für die Gangs of New York, die mir allerdings zunehmend gelegener kam.
Sein Erstaunen, als ich Morgens um vier (mittlerweile waren wir bei Autoshows angelangt) mitteilte, dass ich jetzt gern
Mein Erstaunen, als er daraufhin erbost die Wohnung verließ, um auf seiner Baustelle arbeiten zu gehen.
Die Überlegungen, sofort und heimlich zu gehen und in sicherlicher Ermangelung einer nächtlichen Buslinie in diesem Vorort einer der umliegenden Großstädte zur Autobahn zu laufen und die 80 km nach Köln zu trampen genauso wie den Entschluß die Abreise sicherheitshalber auf den nächsten Morgen zu verlegen.
Die Fragen dreieinhalb Stunden später, was denn nun genau passiert sei, daß ich ihn nicht anziehend fände, wobei ich hier die auch noch ständigen Beschimpfungen dem Fernseher und dem Befluchen der Welt im Allgemeinen dieser Nacht erwähnt hatte, die nicht Unwesentlich zu meiner Meinungsfindung beigetragen hatten, erwähnt hatte.
Zu seiner Verteidgung muss gesagt werden, daß er äußerst gefasst blieb und sich nur gelegentlich zu Provokationen hinreissen ließ, die ich dann gekonnt überhörte.
Das er mich fragte, ob wir erst noch Frühstücken gehen wollen, oder ich lieber direkt flüchten wolle, wóbei ich mich klar zur Flucht bekannte.
Das er mir anbot, seine Hausschlüssel erst einmal zu behalten.
Das er es sich nicht nehmen ließ, mich zu lieben Bekannten nach Köln zurückzufahren, wo meine Freundich mich auf deren Party Abends eingeladen hatte. Mir wäre allerdings ein Busbahnhof ausreichend gewesen, aber er wollte die Autofahrt anscheinend resümierend gestalten. Da ich mich dazu als äußerst unwilliger Gesprächspartner erwies, verlief die rstliche Fahrt abgesehen von seiner Nase und den Beschimpfungen des Radios relativ geräuschlos.
Selten war ich glücklicher, ein mir unbekanntes Haus zu sehen. Noch nie war ich 7 Stunden zu früh auf eine Party gekommen, zu der ich zwar sehr erwünscht, jedoch nicht ausdrücklich eingeladen worden war, was allerdings an den 700 km lag, die den sehr lieben Bekannten und mich voneinander trennen, dem ich überglücklich um den Hals fiel mit den Worten:"Endlich! Ein normaler Mensch!"
Paulaline - 7. Jan, 22:24
13 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
herold - 7. Jan, 23:03
möge Ihnen der liebe gott Ihre abenteuerlust erhalten. ;)
Paulaline - 7. Jan, 23:05
ehrlich gesagt....
ich erbat mir das genaue Gegenteil!
ich erbat mir das genaue Gegenteil!
herold - 7. Jan, 23:06
möge Sie gott erhören. ;)
Paulaline - 7. Jan, 23:10
ich wünschte es mir *lach*
doch er belohnte mich dann doch für meine Strapazen...
doch er belohnte mich dann doch für meine Strapazen...
blui - 7. Jan, 23:29
Hast Du auf der Party wenigstens jemand "nettes" kennen gelernt?
Paulaline - 7. Jan, 23:34
ich habe nur Nettes kennengelernt...
blui - 7. Jan, 23:36
Ich meinte jemand "besonders nettes" nach dem un-netten vorher.
Paulaline - 8. Jan, 00:01
auch davon....
frau k. - 7. Jan, 23:53
ein Dank an Deine Abenteuerlust, schliesslich hat sie mir bis jetzt ein paar herzhafte Lacher geschenkt und das obwohl ich eigentlich nicht so gut gelaunt bin...
Paulaline - 8. Jan, 00:02
schön... das freut mich.
Kinkerlitzch3n - 8. Jan, 00:03
unfassbar...
Kinkerlitzch3n - 9. Jan, 00:26
was mir heute erst so richtig auffällt - wie kam er drauf, daß du seine hausschlüssel behalten magst?!
Paulaline - 9. Jan, 00:37
DAS ist mir auch ein Rätsel! Ehrlich!
Wenn ich doch jemanden schon frage, ob er noch etwas Essen gehen oder lieber die Flucht ergreifen möchte...und sich derjenige dann mit einem Wort "Flucht" entscheidet - meinen Schlüssel würde ich nicht anbieten!
Wenn ich doch jemanden schon frage, ob er noch etwas Essen gehen oder lieber die Flucht ergreifen möchte...und sich derjenige dann mit einem Wort "Flucht" entscheidet - meinen Schlüssel würde ich nicht anbieten!
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