Wenn der Drache den Mond frisst
Warscheinlich gibt es heute Hunderte Beiträge dazu?
Wenn es bei uns heißt, es komme eine Mondfinsternis, kann ich beruhigt ins Bett gehen. Bei uns sind immer Wolken davor. So hatte ich es heute zwar zur Kenntnis genommen, mich aber weiter nicht darum gekümmert.
Nun bin ich schön gegen halb 12 nach Hause geradelt und was sehe ich? Sternenklarer Himmel! Da ich ja noch Zeit hatte, fuhr ich nach Hause, holte mir eine warme Decke, klemmte mir eine Flasche Wein unter den Arm und ging raus ans Meer.
Whow, war das schön.
Es war, als würde es von Minute zu Minute ruhiger. Nichts war mehr zu hören, als sich der Schatten total über den Mond schob. Alle meine Sinne hellwach. Fühlen, riechen, hören. Ich war völlig in meinen Gedanken versunken. Die Dinge, die in letzter Zeit passierten spukten in meinem Kopf, bis sie sich nach und nach auflösten und der totale Frieden sich einstellte.
Dann kam das Licht zögernd wieder. Zuerst geahnt schob es sich vorsichtig am linken Rand durch, bis der erste Silberstrahl durchkam. Es schien, als würde er seinen Weg direkt zu mir finden. Sich in mein Herz einbrennen. Gebannt schaute ich weiter zu. Hatte das Gefühl, als würde der Mond mir Frieden geben wollen. Beruhigend fiel immer mehr und mehr Mondlicht auf mich ein.
Ich blieb noch eine Weile sitzen, beobachtete, bis mir auffiel, dass ich vor Kälte schlotterte obwohl mir nicht wirklich kalt war. Den Wein hatte ich auch vergessen zu trinken. Ungeöffnet stand die Flasche noch neben mir.
Dieses Erlebnis war unbeschreiblich schön und ich bin so dankbar, daß ich es so intensiv habe miterleben können. Ich habe es als Geschenk für mich empfunden, Hoffnung gebend.
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Wenn es bei uns heißt, es komme eine Mondfinsternis, kann ich beruhigt ins Bett gehen. Bei uns sind immer Wolken davor. So hatte ich es heute zwar zur Kenntnis genommen, mich aber weiter nicht darum gekümmert.
Nun bin ich schön gegen halb 12 nach Hause geradelt und was sehe ich? Sternenklarer Himmel! Da ich ja noch Zeit hatte, fuhr ich nach Hause, holte mir eine warme Decke, klemmte mir eine Flasche Wein unter den Arm und ging raus ans Meer.
Whow, war das schön.
Es war, als würde es von Minute zu Minute ruhiger. Nichts war mehr zu hören, als sich der Schatten total über den Mond schob. Alle meine Sinne hellwach. Fühlen, riechen, hören. Ich war völlig in meinen Gedanken versunken. Die Dinge, die in letzter Zeit passierten spukten in meinem Kopf, bis sie sich nach und nach auflösten und der totale Frieden sich einstellte.
Dann kam das Licht zögernd wieder. Zuerst geahnt schob es sich vorsichtig am linken Rand durch, bis der erste Silberstrahl durchkam. Es schien, als würde er seinen Weg direkt zu mir finden. Sich in mein Herz einbrennen. Gebannt schaute ich weiter zu. Hatte das Gefühl, als würde der Mond mir Frieden geben wollen. Beruhigend fiel immer mehr und mehr Mondlicht auf mich ein.
Ich blieb noch eine Weile sitzen, beobachtete, bis mir auffiel, dass ich vor Kälte schlotterte obwohl mir nicht wirklich kalt war. Den Wein hatte ich auch vergessen zu trinken. Ungeöffnet stand die Flasche noch neben mir.
Dieses Erlebnis war unbeschreiblich schön und ich bin so dankbar, daß ich es so intensiv habe miterleben können. Ich habe es als Geschenk für mich empfunden, Hoffnung gebend.
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Mondelfchen (importiert durch Paulaline) - 4. Mrz, 02:00
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