Stolperfalle
Und ich bin erstaunt, wie wenigen das anscheinend etwas ausmacht, wenn die Herren fest verbandelt sind.
Dann kommen solche Begründungen wie, "in einer intakte Beziehung würden Männer so was ja nie tun" und auch "das war ja eh schon am Ende" oder "ich nehm da ja nichts weg, nutzt ja nichts ab" und schon ist alles gerechtfertigt. Und schließlich tun Männer so was ja auch, dann ist ja alles in Ordnung.
Ich mein, fast jede von uns wurde doch schon mal beschissen und weiß, wie weh der Vertrauensbruch tut. Ich könnte nie die Andere sein. Es laufen doch genug freie Männer rum - wenn man wirklich nur was fürs Bett sucht, sollte das doch nicht so das Problem sein?
So jetzt meine Frage an die Damenwelt:
Wie haltet ihr das, würde eine solche Affaire in Frage kommen? Und wenn ja, wieso?
Dasselbe zum Vergleich noch mal für die Herren. Würdet ihr mit der Frau eines anderen eine Affaire anfangen?
Aber manch eine/r zieht die besetzte Variante vor, dadurch ist eher sichergestellt, dass er/sie nicht doch noch eine unerwünschte Anhänglichkeit entwickelt ..
Das habe ich auch schon als Begründung gehört - konnts aber kaum glauben!
so ein vertrauensbruch tut weh, da hast du recht. es braucht aber immer zwei dazu - und letztendlich wenn man es so ansehen möchte, ist der verheiratete der 'ehebrecher'... nicht, dass ich da den anderen rausreden möchte. und sowieso - alles ist einfach eine frage der moral. bei jedem menschen ist diese messlatte wohl ganz anderswo gesetzt... manche haben nach einem 'fremdküssen' bereits schlaflose nächte - andere haben eine affäre nach der anderen und schlafen selig jede nacht neben ihrem liebsten/ihrer liebsten ein... ;-)
eine affäre möchte ich auch nicht mit einem verheirateten mann. sowas führt in meinen augen 'nur' zu schmerzlichen auseinandersetzungen...
letztendlich muss sich aber jeder selber bewusst sein, was er möchte und was nicht - eventuelle konsequenzen mit eingeschlossen! niemand hat in meinen augen ein recht, andere - und nicht nur zu diesem thema - zu verurteilen.
dazu eine frage: wird ein mensch der betrügt, automatisch ein schlechter mensch?
Nein, das denke ich nicht. Dennoch hätte ich da so meine Probleme mit. Und meiner Meinung ist eben nicht nur der Bescheissende Mann da schuld, sondern auch die Frau/Mann, die das wissentlich mittut.
Bei der Frage der Moral, da wüsste nicht mal ich, wo klassisches Fremdgehen anfängt. Ist auch situationsbedingt, denke ich.
für mich ist das ganz einfach: jeder muss es selber wissen (und mit seinem gewissen vereinbaren können) und da jeder sein leben so leben kann und darf wie er möchte - soll jeder das tun, was er für richtig hält.
ich denke auch nicht, dass sich das fremdgehen einstufen lässt - das interpretiert jeder auf seine weise :-)
solange ich die Frau nicht kenne, ist es mir ehrlich gesagt egal - der andere muss wissen, was und mit wem er es tut.
Wobei ich keine langfristige Affaire mit einem gebundenen Mann haben möchte - als ONS ist es okay.
*schlampencontentoff* *gg*
Darum geht es hier ja gar nicht!
Mich wundert das nur. ich könnte es nicht, egal ob ich die Frau kenne oder nicht. Also wenn ich sie kenne, dann schon mal erst Recht nicht, denke ich.
Wieso die Unterscheidung in ONS und Affaire? Wenn ich mal so neugierig fragen darf....
Außerdem hat langfristige Affaire etwas mit Gefühlen zu tun - und die möchte ich zu einem verheirateten Mann nicht (mehr) entwickeln ...
Und ja, ich weiß wie weh es tut, betrogen zu werden. Doch ich sehe die "Schuld" (auch wieder strittig, da es ja aus den verschiedensten Gründen und in den verschiedensten Konstellationen zu so etwas kommt) auf jeden Fall bei dem Teil des Ganzen, der zweigleisig fährt.
Ein Großteil der Menschen in Affairen sucht einfach nach etwas, das bisher oder inzwischen fehlt, das muß nicht unbedingt körperlich sein. Man erliegt sehr leicht der Wunschvorstellung, daß eine neue Person einem das geben kann, was man gesucht hat, weil einfach beim Kennenlernen vieles noch Spekulation und Interpretation ist.
Beim Rest (wie ja schon geschrieben) nicht. Ich sehe die "Schuld" bei Beiden!
Allerdings habe ich Menschen im Bekanntenkreis, die das Gleiche von sich glaubten, sich dann aber Hals über Kopf in jemanden verliebt haben, der verheiratet war/ist und sich gegen jede Vernunft drauf eingelassen haben. Das find ich zwar nicht gut, aber nachfühlen kann ich es. Wie ich selbst entscheiden würde/könnte, weiß ich nicht.
Seitdem hatte ich auf Reisen ein Zimmer mit ihr geteilt und wir haben auch viel über die Zeit gesprochen, als sie die Geliebte war. Sie sagt selber, wie sehr sie gelitten hat und das sie nur durchgehalten hat, weil ein Leben ohne ihn die noch schlimmere Alternative für sie gewesen wäre.
Allerdings war das nicht das, wovon ich bei diesem Beitrag schrieb. Sie verliebte sich und hat dafür gekämpft. Hier ging es um Frauen, die sich bewusste einen verheirateten Mann fürs Bett holen, weil sie es für eine "leichte Beziehung ohne Gefühle" halten.
Natürlich gibt es gerade in Liebesdingen jede nur erdenkliche Variante, aber das kann man so hier nicht abklären, denke ich. Ich jedenfalls kann mir so etwas nicht vorstellen, weil ich ein so mieses Gewiisen der Frau/Freundin hätte.
Und das hat - zumindest für mich - nichts mit dem Zustand seiner Ehe zu tun.
Wenn ich erfahre, daß einer eine feste Beziehung hat, dann ist der Mann für mich tabu! Punkt.
Wenn sich jedoch ein One Night Stand ergibt und ich nicht weiss, dass der Kerl vergeben ist, ist mir das auch egal - wenn er gut war, kann er wieder kommen - wenn ich erfahre, dass er vergeben ist, ists aus - wieder wegen der anderen Frau - ich bin ja Single und kann ins Bett mit wem ich will - was er mit seinem Gewissen macht, ist sein Problem - ich habe keines, von daher ist es für mich einfach.
Ich war früher aus Rache an meinem Vater (der auch fremdging) ne Fremdgeherin - da kann man kein Gewissen brauchen.
eine geliebte stabilisiert eine kaputte ehe meistens. klar kriegt sie die schokoladenseiten vom mann ab. aber komischerweise führe ich für nur diese schokoladenseiten keine längere beziehung, das braucht schon das volle programm: legalität, klarheit im status und verantwortungsbereitschaft füreinander. da bin ich konservativ.
was ist das für eine beziehung, wenn die geliebte zwei wochen später erfährt, daß der mann, mit dem sie seit drei jahren zusammen ist, während des urlaubs mit der ehefrau mit einem herzanfall auf der intensivstation gelandet ist?
ps: eine kurze, aufs bett beschränkte affäre ist etwas anderes, da wäre es mir egal.
Also noch mal: Ich denke nicht, daß ich mich zur Geliebten eignen würde. genau eben wegen der Gefühle. Ich könnte nicht zuhause rumsitzen und mich fragen, ob er nicht vielleicht gerade seine Frau poppt, mit ihr und den evtl. Kindern Spaß hat usw. und ich sitz allein zuhause und warte... das wär nicht meins. Oha und gerade, wenn er mit der Familie im Urlaub ist... Nee, das könnt ich nicht!
Das mit der Affaire aber auch nicht! Da verstehe ich auch die Abstufung jetzt nicht bei Dir? Worin siehst Du da den Unterschied?
ok, danke
ich dachte, du hättest kein problem der partnerin gegenüber bei einer kurzen bettgeschichte... und das hatte ich nicht verstanden.
Ein Mann allerdings, in den ich mich verliebe und der mir dann wochenlang "vergisst" zu sagen, daß er liiert ist - der könnte direkt gehen!!! Wenn das schon so beginnt, taugt das eh nicht.
Was ist das für ein Leben? Sie hoffte lange Zeit, dass er sich endlich zu ihr bekennen würde, was er nie tat. Da hat sich die freundin getrennt. Zur selben Zeit ungefähr hat die Ehefrau Wind bekommen, und hat angefangen meine Freundin per Telefon fertigzumachen. Nachts, tagsüber, auf der Arbeit... beschimpfungen, Drohungen ("Dir wird was passieren..").
Frage ist: wer ist der "Schuldige"? meine Freundin, die ehrlich verliebt war, die den Beteuerungen des Mannes geglaubt hatte, die treu gewartet hat...?
Ich denke, der Mann hat zwei Frauen betrogen - seine Ehefrau und seine Geliebte. Er wollte Bigamie. Konnte sich wohl nie entscheiden, welche Frau er nehmen sollte. Hat ja beides seine Vorteile. Die Hausfrau, die sich um die schmutzige Wäsche und das essen kümmert, und die Geliebte, bei der Mann ohne die täglichen Eheprobleme unkomplizierten Sex haben kann. Wann immer Mann will und Zeit hat. (die Geliebte ist ja mit wenig zufrieden. Ist froh, wenn er mal für ne Stunde sich Zeit nimmt, sie verwöhnt, Rosen bringt...)
Ich denke, Geliebte sein, bringt wenig bis gar keine Vorteile. Zumindest auf Dauer nicht, und wenn Frau den Mann ehrlich liebt schon dreimal nicht.
(Im Übrigen ist der Mann immer noch mit seiner Ehefrau zusammen. (das sind jetzt gut und gerne 7 Jahre her)
Keine Frage, das ist sicher kein Zuckerschlecken! So ein Leben würde ich nicht führen können und wollen. Ich würde daran wohl auch kaputt gehen.
Tja, wie naiv von Freundin, obwohl ja Beispiele wie die von meiner Bekannten (siehe weiter oben) beweisen, daß es manchmal auch gut ausgeht. Aber in 90% der Fälle wohl eher nicht. Aber na gut, da ging es auch wieder um Gefühle.
Am allerwenigsten kann ich die Ehefrau verstehen. Das sie sauer ist auf Feundin -> das wär ich auch! Die würde auch zu leiden haben, wenn ich so etwas rausfinden würde. Den weit größeren Arschtritt würde allerdings Karlarsch bekommen! Ein Ausrutscher, das könnte ich evtl noch verzeihen. Jahrelanges Hintergehen nicht. Never! Der könnt froh sein, wenn er seine Klöten noch am richtigen Platz wiederfindet.... Und ich denke, "so einer" hat auch längst die nächste geliebte, oder nicht?
Auf keinen Fall .. !!
Ich verstehe sowieso nicht, warum außerehelicher Sex oder Ons mit einem unbekannte Mann jetzt prickelnder sein soll. Da fehlt mir die Vertrautheit und die Liebe.
Da ich nicht betrogen werden möchte, betrüge ich auch nicht. Und vergebene Männer sind sowieso Tabu.
Zum einen, weil es immer jemanden gibt, dem man damit wehtut - nur weil ich die Person nicht kenne, entbindet mich das nicht von meiner Verantwortung - und zum anderen .. er betrügt seine Frau, vielleicht trennt er sich dann tatsächlich für mich, dann bin ich seine Frau .. und .. wen betrügt er dann? Wie soll ich dem Menschen denn vertrauen?
Liebe Grüße :-)
Danke! *g*
das sich hier niederschlägt.
Darum mal Gegenfrage:
Warum sollte ich solches grundsätzlich unterstützen?
Damit unreflektiert klammernder Mensch
weiterhin an seiner Illusion festhalten kann?
Wenn ihn die Freiheit seines 'Partners' verletzt,
sollte er selbstkritisch darüber nachdenken,
warum das so ist, statt Schuldige zu suchen.
So sehe ich es grundsätzlich -
im Speziellen sieht's dann eh jeweils speziell aus.
Ich verstehe, was du sagen willst. Das ist auch so ziemlich meine Meinung.
Aber man sollte zumindest ehrlich sein. Dann kann der Partner entscheiden, was er mit der Situation anfangen will.
egal, an welcher stelle.
menschen sind nun mal menschlich
und damit verletzlich und unvollkommen.
allesamt.
tatsächlich habe ich auch keine lösung,
weiß nur, dass ich sie in pauschalansichten
ganz bestimmt nicht finde.
weiterhin an seiner Illusion festhalten kann?
Wenn ihn die Freiheit seines 'Partners' verletzt,
sollte er selbstkritisch darüber nachdenken,
warum das so ist, statt Schuldige zu suchen.
Vielleicht sehe ich das ja ein wenig naiv?
Wenn ich eine Partnerschaft eingehe, dann weil ich mit demMenschen zusammenleben will. Ich will doch nicht ihn an mich - sondern mich an ihn binden. Alles andere kann ich nicht beeinflussen und im Idealfall will er dann genau dasselbe.
Ich heirate auch nicht, damit der Knabe nie wieder von mir weg kann, sondern weil ich es für eine besondere Art des Verbindens halte. Insofern finde ich nicht, dass Heiraten und Liebe gegensätzlich sind. Ich glaube auch nicht wirklich an "bis das der Tod Euch scheide". Das wär ja schrecklich! Dazu entwickeln sich Menschen zu sehr und nicht allzu selten auch in andere Richtungen.
Das hat für mich aber nichts mit klammern zu tun.
Ich hale mich eigentlich für einen recht eifersuchtsfreien Menschen. Ich brauche meine freiheiten genauso, wie mein Partner sie brauchen wird. Keine Frage. Ich bin erst Recht nicht der Typ Mensch der am liebsten 24 Std am Tag mit dem Partner zusammen ist! Ich will auch rausgehen, mit meinen Freunden Spaß haben, ja, auch mal flirten und andere änner treffen. Aber da sind Grenzen. Und genau die erwarte ich dann auch vom Partner.
Ich sehe eine heimliche Geliebte nicht als "Freiheit des Partners" sondern als klaren Vertrauensbruch. Sicher, wahrscheinlich wird in dem Fall etwas in unserer Beziehung nicht stimmen - aber dann hat er das als erstes mit mir zu besprechen anstatt sich jemand anderen zu suchen!
natürlich hält es jeder so,
wie es ihm jeweils richtig erscheint.
Und weil das so ist, stelle ich gegen
gewisse 'Selbstverständlichkeiten' meine Sicht.
Ich verstehe z.B. nicht,
wie man sich an jemanden binden kann,
dabei behauptet, man würde ihn nicht an sich binden,
aber dennoch befehlsartige Erwartungen an ihn stellt.
Das widerspricht sich meines Erachtens.
Ich sehe eine heimliche Geliebte nicht als "Freiheit des Partners" sondern als klaren Vertrauensbruch. Sicher, wahrscheinlich wird in dem Fall etwas in unserer Beziehung nicht stimmen - aber dann hat er das als erstes mit mir zu besprechen anstatt sich jemand anderen zu suchen!
Warum sollte eine heimliche Geliebte ein Indiz dafür sein,
dass in der Beziehung etwas nicht stimmt?
Solcher Rückschluss ist doch nur möglich,
wenn man davon ausgeht, dass Menschen,
die sich lieben, deshalb in ihren Bedürfnissen
völlig deckungsgleich sind oder werden.
Und dass man einander verpflichtet ist,
entweder alle Bedürfnisse zu bedienen
oder auf deren Erfüllung
ganz selbstverständlich zu verzichten.
Ich finde schon,
dass das eine Frage persönlicher Freiheit ist.
Was berechtigt weiterhin zu einer solchen Erwartung?
Mit Liebe haben Erwartungen grundsätzlich nichts zu tun,
mit Festhalten und Absichern dagegen sehr viel.
Liebe lässt zu, was ist, ohne sich von Bedarfsdeckung
abhängig zu machen. Sonst ist es keine.
Deine Formulierung besonders im letzten Satz
lässt eher auf Verlustangst schließen.
Die besonders im Hinblick auf deinen derzeitigen Zustand
sehr verständlich ist
(übrigens ganz wunderschönes Bauchbild!).
Wie ich darauf komme?
Nun, du formulierst so, wie jeder formuliert,
der eher seiner Angst als Realitätssinn folgt.
Die meisten Seitenbeziehungen werden nicht gesucht,
sondern ergeben sich einfach.
Wirklich selten ist dabei der Gedanke:
Ich bin unzufrieden,
also halt ich jetzt gezielt Ausschau.
Ganz im Gegenteil machen viele Männer
potebntieller Nebenbeziehung ziemlich als erstes klar:
Ich liebe meine Frau,
und daran wird sich auch nichts ändern.
Was sie angesichts sich dennoch
entwickelnder Zuneigung zwangsläufig
in emotionale Bredouille bringt.
Da entwickelt sich eine Zweitbeziehung,
die weniger mit Manko der bestehenden Erstbeziehung
zu tun hat, als mit grundsätzlich weiter Liebesfähigkeit
des Menschen und sie sehen sich durch dieses
eigentlich durch und durch positive Geschehen
plötzlich in Täterrolle und Schuldgefühle verstrickt.
Insbesondere, wenn die Erstbeziehung so denkt,
wie du es beschreibst. Sie fühlen sich als Schwein
und schrecken davor zurück,
das Schweinsein noch dadurch zu vergrößern,
indem sie offen drüber reden
und damit endgültig verletzen.
Außerdem riskieren sie damit zusätzlich,
dass sich der verletzte Zorn dann auch noch
auf die Zweitbeziehung ausdehnt
und damit auf einen Menschen,
der eigentlich nur gut getan hat und/oder tut.
Gilt umgekehrt für Frauen ziemlich genauso.
Nicht, dass du glaubst, ich sei frei
von Eifersucht und Verlustangst.
Ganz und gar nicht.
Eben deshalb ist mir bewusst,
dass solches Fühlen mehr über mich
als über die Liebe des Partners aussagt.
Liebe sollte immer und überall Wege öffnen,
nicht in Sackgassen führen.
Eifersucht, Erwartungen und entsprechende Reglements
sind aber solche Sackgassen, die nichts öffnen,
sondern grundsätzlich schließen.
Als mich die Eifersucht aufzufressen drohte,
hat mich am meisten belastet,
dass meine Angst stärker war als meine Liebe.
Wäre es andersrum gewesen -
meine Liebe stärker als die Angst -
hätte ich mich darüber freuen können,
dass mein Partner auch außerhalb unserer Beziehung
liebt und geliebt wird.
Dazu war ich aufgrund eigener Lebensgeschichte
nicht in der Lage.
Was aber nichts daran ändert,
dass mein Bewusstsein klar und deutlich erkennt,
dass das der richtigere Weg ist.
Wir sind fast alle darauf geeicht,
an Besitz und Verlust entlang zu denken.
Und können das nicht einfach abstellen.
Eigentlich haben wir nur eine Chance:
Über unser Lieben soviel Vertrauen aufzubauen,
dass dieses irgendwann schwerer wiegt
als unsere Angst.
Es geht nicht darum,
sich gegenseitig Ausgang zu gewähren,
sondern sich und den anderen
als vollständigen Menschen erkennen zu lernen,
der einem nichts nimmt,
wenn er wen auch immer noch in sein Herz aufnimmt.
Solche Verbindung hat nichts
mit aneinander binden wollen zu tun,
sondern wächst ganz von allein zusammen,
indem sie sich öffnet und zulässt, was per se gut ist.
Ein langer Lernprozess für Menschen,
denen man eingeimpft hat, sie müssten festhalten,
um zu erhalten. Liebe ist die einzige Kraft,
die größer wird, wenn man sie teilt.
Eine Erkenntnis mit weitreichenden Konsequenzen.
Aus diesen Gründen sagte ich oben:
Manchmal ist Schweigen der größere Liebesdienst.
Wenn ich zu ängstlich bin,
die Liebesfähigkeit meines Partners
als Zugewinn zu sehen,
sie stattdessen als verletzend empfinde,
bin ich ihm dankbar,
wenn er auf diese meine Verletzlichkeit
Rücksicht nimmt.
Im vollen Bewusstsein dessen,
dass ich uns damit die Möglichkeit nehme,
uns zu erweitern, statt einzuengen.
Vorhin, als ich das letzte Mal dran war, waren sie auch noch da und ich hatte Dir geantwortet....!!!
dann schreiben wir jetzt nur noch in eigenen Kommentaren. ;-)
Das regt mich bloß alles wieder auf. Seit fast einem Jahr bin ich zu haben, und seit fast einem Jahr bin ich nicht geküßt worden. Ich glaube kaum, daß es die Damen dabei interessiert, ob ich ungebunden bin. der wird sehr freundlich ignoriert.
Ich sollte mir wohl eher einen Sixpack und eine Gitarre kaufen, das befriedigt mich mehr.
Aber Paula is bedeutend hübscher.....Dann doch lieber Sie*hust*
sichgeducktausdemblogschleicht
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